DPP-Foundation-Workshop:
In einem Tag wissen Sie, wie DPP-ready Ihr Unternehmen wirklich ist.
Der DPP-Foundation-Workshop liefert ein belastbares Reifegradprofil, priorisierte Handlungsfelder und eine erste Roadmap – technologieunabhängig und mit Blick auf Regulatorik, Daten, Systeme und Organisation.
Der Workshop auf einen Blick
Dauer
Einen Tag
Location
Vor Ort oder remote, Sie entscheiden
Teilnehmer
Bis zu 12 Personen:
Alle Fachbereiche an einem Tisch
Ergebnisbericht
Heatmap-Reifegradprofil, priorisierte Handlungsfelder & Roadmap
4 DPP-Readiness-Dimensionen
Kenntnis, Datenbasis und Datenorganisation, Systemfähigkeit & Organisatorische Verankerung
Technologie-
und herstellerunabhängig
Neutrale Beratung unabhängig von System und Anbieter
Der Digitale Produktpass kommt schrittweise und verändert die Anforderungen an Ihre Produktdaten.
Der Digitale Produktpass wird als zentraler Baustein der europäischen Kreislaufwirtschaft schrittweise für definierte Produktgruppen verbindlich. Damit verändern sich die Anforderungen an Produktdaten, Prozesse und Verantwortlichkeiten – häufig schneller, als Unternehmen ihre Datenbasis und Systemlandschaft darauf vorbereiten können.
Betroffen sind je nach Produktgruppe unter anderem Hersteller, Importeure und Händler. Wer zu spät startet, riskiert Verzögerungen, Zusatzaufwand und Wettbewerbsnachteile.
Wer Daten, Prozesse und Architektur früh DPP-ready denkt, bleibt handlungsfähig und schafft zugleich eine belastbare Produktdatenbasis für weitere regulatorische und geschäftliche Anforderungen und sichert sich Marktvorteile.
Sie wissen, dass Sie handeln müssen. Aber nicht, wo Sie starten sollen?
Der DPP ist kein reines Software-Projekt. Er verbindet regulatorische Anforderungen mit Datenmanagement, Prozessen und Systemintegration. DPP-relevante Daten liegen heute häufig verteilt in ERP-, PLM- oder PIM-Systemen, in Excel-Dateien oder bei Lieferanten – teilweise unvollständig oder nicht maschinenlesbar.
Eine strukturierte Bestandsaufnahme zeigt, welche Grundlagen bereits vorhanden sind und wo belastbare Datenketten erst aufgebaut werden müssen.
Gleichzeitig ist der DPP ein Querschnittsthema über viele Fachbereiche: Management, IT und Daten, Produkt-Compliance, Supply Chain, Produktion, ESG und Qualität. Ohne klare Governance und Ownership verläuft die Initiative im Sand.
Den Startpunkt allein zu finden, kostet viele Unternehmen wertvolle Zeit — genau hier setzen wir an.
DPP-Foundation-Workshop: Ihr strukturierter Einstieg in den Digitalen Produktpass
In einem kompakten Workshop-Tag arbeiten Ihre relevanten Fachbereiche von Beginn an zusammen. Wir bewerten Organisation, Prozesse, Systeme und Datenbasis und beantworten die zentrale Frage: Wie DPP-ready ist Ihr Unternehmen – und welche Schritte haben jetzt Priorität?
Für wen ist der Workshop geeignet?
Für Unternehmen, die physische Produkte herstellen, importieren oder vertreiben und klären müssen, wie gut Produktdaten, Systeme, Prozesse und Verantwortlichkeiten auf den DPP vorbereitet sind.
Besonders relevant ist der Workshop, wenn mehrere Fachbereiche beteiligt sind, Daten verteilt vorliegen oder noch kein gemeinsames DPP-Zielbild besteht.
Wir bewerten mit Ihnen vier Erfolgssäulen:
DPP-Fachkenntnis
Wie klar sind regulatorische Anforderungen, Rollen, Fristen und betroffene Produktgruppen bei Ihnen verankert? Gemeinsam prüfen wir, wie belastbar sich die relevanten Datenanforderungen aus ESPR, delegierten Rechtsakten und produktgruppenspezifischen Vorgaben ableiten lassen.
So erkennen Sie, wo bereits eine tragfähige Grundlage besteht und wo mehr Wissensaufbau notwendig ist.
Datenbasis und Datenorganisation
Wie tragfähig ist Ihre bestehende Datenbasis? Wir prüfen Systeme, Datenquellen und Verantwortlichkeiten sowie den Abgleich zwischen Produktgruppen, regulatorischen Vorgaben, Datenstrukturen und Lieferketteninformationen.
Das Ergebnis zeigt, wo Sie auf vorhandenen Grundlagen aufbauen können und wo weitere Integrations- und Strukturierungsmaßnahmen erforderlich sind.
Systemfähigkeit
Was können ERP, PLM, PIM und angrenzende Systeme heute leisten? Wir analysieren, wo Produktdaten entstehen, wie sie zwischen den Systemen fließen und wo Medienbrüche oder manuelle Nacharbeit die Datenkette unterbrechen.
Zudem prüfen wir, ob eindeutige Produktidentifikatoren, Versionierung und die Bereitstellung der DPP-Daten über einen geeigneten Datenträger grundsätzlich unterstützt werden.
Organisatorische Verankerung
Wie klar sind Rollen, Prozesse, Governance, Freigabewege und Kapazitäten für die DPP-Umsetzung definiert? Wir prüfen außerdem, wie sich die Initiative mit bereits laufenden Vorhaben zu PPWR, EUDR, CSRD oder Batterieverordnung verzahnen lässt.
So wird sichtbar, ob die organisatorische Grundlage trägt oder wo noch Handlungsbedarf besteht.
Sie verlassen den Workshop mit einer belastbaren Bewertung Ihrer DPP-Readiness und einer klaren Priorisierung der nächsten Schritte.
Konsolidierter Ergebnisbericht
mit Management Summary und fachbereichsspezifischen Deep Dives
Heatmap-Reifegradprofil
der vier Säulen auf einen Blick
Priorisierte Handlungsfelder
und konkrete Maßnahmen aus den identifizierten Lücken
Erste Roadmap
mit Phasen, Abhängigkeiten und nächsten Schritten
Warum q.beyond?
Regulatorik, Daten, Systeme und Umsetzung aus einer Hand
Der Digitale Produktpass verbindet regulatorische Anforderungen mit komplexen Daten- und Systemfragen. Deshalb arbeiten unsere erfahrenen ESG- und Data-Expert:innen von Anfang an gemeinsam an Ihrer DPP-Readiness.
Wir verbinden Fachwissen zu regulatorischen Anforderungen mit Erfahrung in Data Governance, Datenintegration, Security und dem Betrieb komplexer IT-Landschaften. Dabei beraten wir technologie- und herstellerunabhängig und entwickeln einen Lösungsweg, der zu Ihrer Organisation, Ihren Produkten und Ihrer bestehenden Systemlandschaft passt.
Auf Wunsch begleiten wir Sie auf Basis der priorisierten Roadmap weiter — von vertiefenden Daten- und Anforderungsanalysen über Integrationsdesign und Implementierung bis zu Security, Business Intelligence und sicherem Betrieb in deutschen Rechenzentren.
Häufige Fragen
Der Digitale Produktpass stellt produktbezogene Informationen strukturiert und maschinenlesbar bereit. Welche Daten enthalten sein müssen, hängt von der jeweiligen Produktgruppe und den einschlägigen Vorgaben ab. Der Zugriff erfolgt über einen eindeutigen Produktidentifikator und einen Datenträger am Produkt, an der Verpackung oder in den Begleitunterlagen.
Die Anforderungen werden schrittweise und produktgruppenspezifisch eingeführt. Ob und wann Ihr Unternehmen betroffen ist, hängt unter anderem von den einschlägigen Produktregelungen, Ihrer Rolle in der Wertschöpfungskette und den jeweiligen Übergangsfristen ab. Im Workshop ordnen wir Ihre Produktgruppen ein und zeigen, welche Vorbereitungen bereits heute sinnvoll sind.
Je nach Produktportfolio können unter anderem die EU-Batterieverordnung, die Bauproduktenverordnung, die Verpackungsverordnung, die Detergenzienverordnung, der Critical Raw Materials Act, die Altfahrzeugregulierung oder die EU-Entwaldungsverordnung relevant sein.
Getrennt bearbeitet entstehen parallele Datenstrukturen. Gemeinsam gedacht entsteht eine tragfähige Datenstrategie.
Über die regulatorische Pflichterfüllung hinaus kann eine konsistente Produktdatenbasis interne Prozesse verbessern, digitale Produktinformationen ermöglichen und den After Sales durch leichter zugängliche Self-Service-Informationen entlasten.
Welche Mehrwerte realistisch sind, hängt von Produkt, Geschäftsmodell und Datenreife ab.
Der Workshop ist der strukturierte Einstieg in Ihre DPP-Journey. Je nach Ergebnis folgen vertiefende Anforderungs- und Datenanalysen, Integrationsdesign, Implementierung oder Managed Services.
Gerade dann ist er besonders sinnvoll. Diese Projekte greifen auf überschneidende Produkt- und Lieferkettendaten zu. Wir schauen im Workshop gezielt darauf, was Sie mehrfach nutzen können, damit Sie keine parallelen Datenwelten aufbauen.
Das hängt von Umfang, Format und Teilnehmerkreis ab. Im kostenlosen Beratungsgespräch klären wir Ihre Ausgangslage und schicken Ihnen danach ein konkretes Angebot.
Aus Erfahrung: der Workshop trägt nur, wenn Entscheidungsebene und Fachbereiche gemeinsam im Raum sind. Das heißt:
- Geschäftsführung und C-Level für Ambitionsniveau und Investitionsrahmen,
- IT-Leitung für Systemfähigkeit und Architektur, Compliance und Security für Governance,
- dazu die Fachbereiche Produktmanagement, Einkauf, Qualität, Logistik und Nachhaltigkeit.
Zum Teilnehmerkreis beraten wir Sie im Beratungsgespräch.
Wenig. Im unverbindlichen Experten-Call klären wir, welche Unterlagen hilfreich sind, etwa eine Übersicht Ihrer Systemlandschaft oder eine Sortimentsstruktur. Wenn nichts davon in aufbereiteter Form vorliegt, arbeiten wir im Workshop damit, was da ist.
Nein. Der DPP Foundation Workshop ist eine strukturierte Standortbestimmung. Sie erhalten ein Reifegradprofil und eine Roadmap, kein Zertifikat und keine Prüfbescheinigung.
Nein. Wir ordnen die Anforderungen fachlich ein und leiten daraus Handlungsfelder für Daten, Systeme und Organisation ab. Eine verbindliche rechtliche Auslegung gehört zu Ihrer Rechtsberatung. Die Verantwortung für Ihre Compliance bleibt bei Ihnen.
Nein. Wir kommen technologie- und herstellerunabhängig in den Workshop. Ob eine Plattform sinnvoll ist und welche, ist eine Frage für die Zeit nach der Roadmap.
Klären Sie jetzt, wie DPP-ready Ihr Unternehmen ist.
In einem unverbindlichen Experten-Call besprechen wir Ihre Ausgangslage, betroffene Produktgruppen und die passenden Teilnehmenden für den DPP-Foundation-Workshop.
Auf Basis Ihrer Ausgangslage und der relevanten Eckdaten erstellen wir Ihnen anschließend ein passgenaues Workshop-Angebot.