Ökologische Verantwortung

Wir handeln ökologisch nachhaltig

Nachhaltigkeitsbericht 2025
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Wir setzen alles daran, die Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen zu optimieren, ihren Einsatz möglichst effizient zu managen sowie unsere klimarelevanten Emissionen zu begrenzen.

Bereits im Jahr 2021 haben wir unsere Klimastrategie mit konkreten Maßnahmen flankiert, um bis 2025 stufenweise die Emissionen der CO2-Verursacher Strom, Dienstreisen und Kraftstoffe für Dienstwagen / Car-Allowance um insgesamt 40 % im Vergleich zum Basisjahr 2019 zu reduzieren und darüber hinaus auch alle wesentlichen Emissionsquellen entlang der Wertschöpfungskette bis hin zur Lieferung an den Kunden auszugleichen. Dieses Ziel haben wir im Jahr 2022 für das Zieljahr 2027 auf noch ambitioniertere 60 % angehoben.

Die Zielerreichung überprüfen wir auf Basis der CO2-Bilanzierung nach dem Greenhouse Gas Protocol.

Unser Fortschritt in der Umsetzung unserer Klimastrategie liegt derzeit über dem Plan. Zum Ende des Jahres 2025 konnten wir bereits eine Reduktion der Emissionen der CO2-Verursacher Strom, Dienstreisen und Kraftstoffe um 69 % gegenüber 2019 erzielen.

Für unsere Kunden heißt das: Wer auf Cloud-, SAP- und Softwarelösungen von q.beyond setzt, unterstützt noch stärker den Klimaschutz. Bereits heute stammt der Strom in unseren Rechenzentren zu 100 % aus regenerativen Energiequellen.

Thies Rixen, CEO q.beyond

„Der Klimawandel ist ohne Frage die zentrale ökologische Herausforderung unserer Zeit. q.beyond hat sich daher ein klares Ziel gesetzt: Bis 2027 wollen wir 60 % unserer CO2-Emissionen aus Strom, Kraftstoffen und Dienstreisen reduzieren.“

Thies Rixen, CEO q.beyond

Klimabilanz nach Greenhouse Gas Protocol

In unserem Nachhaltigkeitsbericht 2025 informieren wir Sie umfassend über unseren ökologischen Fußabdruck.

E-Mobilität senkt Emissionen im Fuhrpark

Direkte THG-Emissionen (Scope 1) entstehen in erster Linie aus dem Heizwärmebedarf unserer Bürogebäude und aus unserer betrieblichen Mobilität über den Fuhrpark. In deutlich geringerem Umfang werden sie auch durch unsere monatlichen Testläufe der Notstromaggregate zur Versorgung unserer Rechenzentren und durch die in den Rechenzentren eingesetzten Kühlmittel verursacht. Zur Reduktion unserer direkten THG-Emissionen soll bis 2027 eine schrittweise Umstellung unseres Fuhrparks auf E-Mobilität erfolgen.

Begrenzung der strombezogenen Emissionen durch den Rechenzentrumsbetrieb

In erster Linie resultieren indirekte THG-Emissionen (Scope 2) aus den Stromverbräuchen unserer Rechenzentren. Allein für den Serverbetrieb und die Kühlung unserer Rechenzentren benötigen wir rund 95 % unseres Gesamtstrombedarfs. Wir konzentrieren uns daher auf ein effizientes Energiemanagement dieser Rechenzentren und eine kontinuierliche Steigerung ihrer Energieeffizienz. Der Strom zur Versorgung der Rechenzentren stammt seit 2018 ausschließlich aus regenerativen Quellen. Wir haben auch unsere restliche Stromversorgung an nahezu allen Bürostandorten auf Ökostrom umgestellt und die infrastrukturell bedingten Emissionen für Ökostrom (Scope 3) gleichen wir durch Beteiligung an zertifizierten Klimaschutzprojekten aus.

Moderne Kommunikationssysteme begrenzen Emissionen

Indirekte THG-Emissionen (Scope 3) resultieren unter anderem aus vorgelagerten Prozessen bei der Erzeugung der von uns eingesetzten energetischen Ressourcen. Besondere Bedeutung hat in diesem Zusammenhang die berufliche Mobilität. Wir sind bestrebt, diese durch den Einsatz moderner Kommuni­kations­medien zu begrenzen. Dem dienen Videokonferenzsysteme ebenso wie eine großzügige Homeofficeregelung. Jobfahrräder, Jobtickets und Carsharing-Angebote machen es Mitarbeitenden leichter, auf den eigenen PKW zu verzichten.

CO2-Ausgleich ist Klimaschutz –
Wiederaufforstungsprojekte in Panama und Mexiko

Unsere Klimastrategie zielt darauf ab, Emissionen in erster Linie zu vermeiden und auf ein Minimum zu reduzieren. Doch trotz aller Reduktionsmaßnahmen lassen sich Emissionen nicht gänzlich aus dem Geschäftsbetrieb eliminieren. Die CO2-Kompensation durch den Kauf von hochwertigen CO2-Zertifikaten aus Klimaschutzprojekten ist deshalb die zweite Säule unserer Klimastrategie. Wir gleichen die CO2-Emissionen unserer wesentlichen Emittenten aus. Dies sind unvermeidliche Emissionen für Ökostrom (Scope 3), Kältemittel und Heizöl der Notstromaggregate (Scope 1), Emissionen aus fossilem Strom (Scope 2) sowie Emissionen aus Kraftstoffverbräuchen und Dienstreisen (Scope 1 und Scope 3).

Zur Kompensation 2021 bis 2024 haben wir das Wiederaufforstungsprojekt CO2OL TROPICAL MIX in Panama unterstützt. Das Projekt verbindet die aktive Speicherung von CO2 durch Wiederaufforstung mit der Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Situation vor Ort. Die Aufforstung und der Schutz zahlreicher Baumarten des Biodiversitäts-Hotspots sorgt für den Lebensraumerhalt 15 gefährdeter Tierarten aus der Roten Liste der IUCN, darunter auch Braunkehl-Faultiere und Ameisenbären. Darüber hinaus sorgt das Projekt für langfristige und faire Beschäftigung der lokalen Bevölkerung und sichert nachhaltige Einkommensquellen durch den Verkauf von zertifiziertem Tropenholz, Kakao und Saatgut. Es ist eines der ersten Landnutzungs- und Forstprojekte, die erfolgreich nach dem renommierten Gold Standard for the Global Goals zertifiziert wurden. Die im Projekt betriebene Forstwirtschaft entspricht den FSC-Richtlinien (Forest Stewardship Council), die Kakaoproduktion ist zusätzlich UTZ- und EU-Bio-zertifiziert.

Zur Kompensation 2025 unterstützen wir das Wiederaufforstungsprojekt XiCO2 e Mexican Reforestation Project in Mexiko. Das Projekt zielt darauf ab, degradierte und brachliegende landwirtschaftliche durch nachhaltige Forstwirtschaft wieder aufzuforsten und langfristig ökologisch wie sozial aufzuwerten. Durch die Pflanzung schnell wachsender Gmelina‑arborea‑Bäume wird aktiv CO2 aus der Atmosphäre gebunden, während gleichzeitig Bodenerosion verhindert und die Bodenfruchtbarkeit verbessert wird. Das Projekt schafft langfristige, faire Arbeitsplätze und eröffnet neue Einkommensmöglichkeiten für über 70 lokale Landbesitzer sowie die umliegenden Gemeinden. Die Wiederbewaldung stärkt zudem die Biodiversität, verbessert die Vernetzung von Ökosystemen und leistet einen Beitrag zur Widerstandsfähigkeit der Region gegenüber den Folgen des Klimawandels. Das Projekt ist nach dem Verified Carbon Standard (VCS) zertifiziert und entspricht den Prinzipien des Forest Stewardship Council (FSC).

Liste der Zertifikate

Unsere Nachhaltigkeitsberichte zum Download

2025
Cover Nachhaltigkeitsbericht 2025
2024
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2022
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